Thailändische Kokossuppe: Tom Kha Pak

thailändische kokossuppe
Jeder von euch, der schon einmal in Thailand war, kennt Tom Kha, die thailändische Kokossuppe. Sie ist nicht nur köstlich und voller exotischer Aromen, sondern auch in weniger als 15 Minuten zubereitet. Dieses Rezept ist der Beweis, dass die unkompliziertesten Gerichte ganz besonders sein können.

Ich kannte die thailändische Kokossuppe schon bevor ich für mein Praktikum nach Thailand kam. Allerdings habe ich erst hier gelernt, worauf es bei der Zubereitung wirklich ankommt und welche Zutaten auf keinen Fall fehlen dürfen. Dazu gehören besonders die aromatischen Thai-Kräuter und natürlich Kokosmilch.

thailändische kokossuppe
Wie ihr wisst, liebe ich es auf lokale Märkte zu gehen und in anderen Ländern ist das immer besonders spannend. Zwar haben wir mittlerweile in Deutschland eine riesige Auswahl an exotischen Produkten, aber es gibt immernoch eine ganze Menge an Obst, Gemüse und Kräutern zu entdecken, die ich bei uns noch nie gesehen habe. Manchmal sind es die Formen und Farben, die es in anderer Vielfalt gibt (wie bei den kleinen Thai-Auberginen). Und manchmal sind es vollkommen andere Sorten.

Aber keine Sorge: Für dieses Rezept müsst ihr nicht die weite Reise nach Thailand auf euch nehmen, um an die essentiellen Zutaten zu kommen! 😉

thailändische kokossuppe
Tom Kha Pak
bedeutet wörtlich: Kochen Galgant Gemüse.
Kochen, na klar, eine Suppe wird gekocht.
Galgant ist eine Wurzel und eines der zentralen Kräuter für die Suppe. Es ist Ingwer in Geschmack und Aussehen ähnlich und wird in vielen thailändischen Gerichten verwendet.
Das dritte Wort gibt die Wahl der weiteren Zutaten der Suppe an – bei mir natürlich Gemüse, Pak.
Traditionell wird die Tom Kha Suppe mit Hühnchen gekocht, dann heißt sie Tom Kha Gai (gai = Hühnchen).

Die Tom Kha Suppe ist sehr einfach und schnell zu machen. Daher eignet sie sich sehr gut als leichtes Feierabendessen. Oder ihr kocht sie als Vorspeise für ein Menü, mit dem ihr eure Liebsten oder andere Gäste verwöhnt. 🙂
Mit einer sättigenden Beilage wie Reis oder Kartoffeln, ist diese Suppe auch ein tolles Hauptgericht.

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Je nachdem wo du wohnst, kann eine kleine Herausforderung bei diesem Rezept sein, die verschiedenen Thai-Kräuter zu finden. Zitronengras, Kaffirlimettenblätter und Galgant sind zwar alle problemlos in Deutschland zu bekommen, allerdings musst du dafür eventuell in einen Asia-Markt oder einen sehr großen Supermarkt mit einer Exotik-Abteilung gehen.

Wenn du für den Einkauf der Zutaten nicht extra in einen Asia-Supermarkt gehen willst, musst du evtl. ein paar Zutaten durch andere austauschen. Dafür weise ich im Rezept jeweils auf mögliche Alternativen hin. Geschmacklich wird die Suppe trotzdem super sein, sie ist dann nur weniger nah am thailändischen Original. 😉

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Thailändische Kokossuppe Tom Kha Pak (für 2-4 Portionen)

2 Tomaten
1 Handvoll Austernpilze (alternativ Champignons)
1 kleiner bzw. 1/2 Brokkoli
2-3 Blätter Chinakohl
1/2 Aubergine (die runden Baby-Auberginen gibt es soweit ich weiß nicht in Deutschland)
100 ml Kokosmilch (ggf. selbstgemacht)
1 Stängel frisches Zitronengras
4 cm Galgant (alternativ Ingwer)
6 Kaffir-Limettenblätter
Salz
optional: Koriander, Thai Basilikum, Chili, Zitrone

// Das Gemüse und die Kräuter waschen und abtropfen lassen.
// Die Tomaten, Pilze, Aubergine, Brokkoli, und Chinakohl in Würfel schneiden. Galgant und Zitronengras in Scheiben schneiden.
// 400 ml Wasser kochen (im Wasserkocher geht es schneller und spart Energie) und in einen Topf geben. Pilze, Brokkoli, Aubergine, Kaffir-Limettenblätter, Zitronengras und Galgant hineingeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Tomaten, Chinakohl, Kokosmilch und ggf. Chili dazugeben und weitere 2 Minuten köcheln lassen.
// Mit Salz abschmecken und ggf. weitere Kräuter (Koriander, Thai Basilikum) unterrühren bzw. frisch über die Suppe streuen.

Bei mir muss immer noch ein großer Spritzer Zitrone obendrauf, aber traditionell gehört es nicht zwingend in die Suppe. Wenn du Zitrone auch nur halb so magst wie ich, kann ich es aber sehr empfehlen. 😉

Optional kannst du beim Gemüse natürlich variieren. Traditionell sind Pilze und Tomaten fester Bestandteil der Suppe. Nimm das, was du gerade zu Hause hast oder was die Jahreszeit hergibt.
Wenn die Suppe eine Hauptmahlzeit sein soll, kannst du beispielsweise noch Kartoffeln mit hineingeben. In Thailand wird meistens Reis dazu gegessen.

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Lass es dir schmecken und bitte schreib mir einen Kommentar, in welcher Variante du dieses Rezept nachgekocht hast! 🙂
Ich freue mich auch, wenn du ein Foto auf Facebook oder Instagram postest und mich darauf verlinkst, damit ich deine Kreation sehen kann.

Alles Liebe,
Johanna

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