Die besten Power – Müsliriegel (zuckerfrei!)

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Mhhh besser geht es nicht!! Soo köstlich, soo gesund und soo viel Energie. Und das alles in einem so knusprigen, handlichen Format, das in jede Tupperdose, in jede Tasche und in jede Hand passt.

Diese zuckerfreien Power-Müsliriegel sind so gut, dass ich gleich die ganze Ladung auf einmal essen könnte (und danach wahrscheinlich vor Freude und Energie 30 Runden um den Block springen würde :D)!
Niemals könnte irgendein gekaufter Riegel so natürlich, so voller Aromen und so wunderbar selbstgemacht schmecken. Und niemals würde ich von einem gekauften Riegel wissen (oder glauben können), dass so viel Gutes drinsteckt, ohne die Zugabe von irgendwelchen mysteriösen Süß -, Aroma – oder Konservierungsstoffen.

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Diese Riegel sind wieder mal ein Beweis, dass selber machen nicht viel Aufwand macht und dafür das Ergebnis um so ein Vielfaches besser ist! Das bisschen Mühe wird 1000 mal belohnt und die Geschmacksnerven, die Verdauung, die Laune und beim ein oder anderen sicher auch das Gewissen bedanken sich mit einem strahlenden Lächeln. Nicht ohne Grund ist es eines der beliebtesten Rezepte auf meinem Blog.


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Zuckerfreie Power-Müsliriegel (für ein Blech)

60g Haferflocken
50g Dinkelflocken (oder andere Getreideflocken)
je 1 EL Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen
2 EL gehackte oder ganze Mandeln
1 TL Zimt
1 reife Banane
3 getrocknete Feigen (oder andere Trockenfrüchte)
2 EL heißes Wasser
1 EL Kokosöl
1 EL geschrotete (Gold-)Leinsamen* + 3 EL Wasser

// Die Leinsamen mit dem Wasser mischen und 10 min quellen lassen.
// Feigen in kleine Würfel schneiden und kurz in dem heißen Wasser einweichen. Das Kokosöl dazugeben, damit es schmilzt. Die Banane in Stücken dazugeben und alles pürieren.
// Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Die Bananen-Feigenmischung unter die trockenen Zutaten rühren. Zum Schluss die gequollenen Leinsamen untermischen und gut verrühren bis alles eine gleichmäßig klebrige Masse ist.
// Den Ofen auf 170° (Ober-Unterhitze) vorheizen und die Masse auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Rechteck ausbreiten (ca. 0,5-1cm hoch). 30-35 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit in Müsliriegelgröße schneiden und ggf. wenden.
// Rausnehmen, abkühlen lassen und naschen 🙂
// Falls ihr es schafft, nicht alles sofort zu essen, lasst die Riegel erst 2-3 Tage auf einem Teller richtig abkühlen und trocknen. Danach kann man sie weiter in einer offenen Dose oder verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Es ist sehr wichtig, dass die Riegel richtig trocken sind, bevor ihr sie verpackt, da sie sonst schnell anfangen können zu schimmeln. Offen oder im Kühlschrank halten sie sich sonst aber mehrere Wochen. Theoretisch 😉

∗ Gold-Leinsamen sind von den Inhaltsstoffen her genauso großartig wie ihre braunen Geschwister, kommen aber meist von weniger weit her und sind daher besser wenn ihr auch regionale Zutaten und Nachhaltigkeit achten möchtet.

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Wie so oft sind auch bei diesen Riegeln viele tolle Varianten möglich, ihr müsst euch nur nach Lust und Laune für eine entscheiden.
Wer nicht so ein Zimtfreak ist wie ich kann (außerhalb der Weihnachtszeit) auch Vanille oder Kakaopulver nehmen.
Statt Wasser könnt ihr auch jede Getreidemilch (z.B. Hafermilch) oder Fruchtsaft (z.B. Apfel, nicht aus Konzentrat!) verwenden.
Bei den Körnern kann variiert werden, außerdem machen sich Kokosraspel, Rosinen, Gojibeeren und andere Trockenfrüchte gut.
Statt der Banane geht auch anderes Fruchtpüree wie z.B. Apfel – oder Birnenmus (ohne Zuckerzusatz).
Für die glutenfreie Variante nehmt ihr Reis – oder Hirseflocken, gepufften Amaranth oder Quinoa.

Und und und… sicher fallen euch auch noch ein paar schöne Varianten ein, die ich hier noch nicht aufgezählt habe. 😉
Viel Spaß beim backen und essen!

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10 Comments

  1. Chrissie

    16. Juni 2015 at 17:07

    Hab sie eben zum 1. Mal gebacken. Ist ja echt total easy.
    Ich habe die Chiasamen durch einen weiteren EL Leinsamen ersetzt und noch 1 EL Erdmandelmehl zugefügt.
    Sie sind wie versprochen total lecker :)))

    1. info@joynatural.de

      18. Februar 2016 at 11:10

      Freut mich, dass dir die Riegel so gut gelungen sind!
      Das mit dem Erdmandelmehl ist auch eine schöne Idee 🙂

  2. Julia

    18. Februar 2016 at 9:19

    Diese kleinen Leckerbissen sind der Wahnsinn !!! Sie sind super schnell fertig und für mich der perfekte Energieschub vor dem Sport.
    Ich habe mir zusätzlich eine trockene Feige in den Teig gewürfelt und eine Hand voll Cranberries dazu getan.
    Für extra viel Power kann man auch einen Hauch von Erdnussmuss auf ein Riegel portionieren und es dann wegsnacken. 🙂
    Danke für das tolle Rezept <3

    1. info@joynatural.de

      18. Februar 2016 at 11:08

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Toll, dass du eine Variation ausprobiert hast. Das mit dem Erdnussmus hört sich auch super an. Man könnte auch 1-2 EL direkt vor dem Backen mit in den Teig geben.
      Lass es dir weiter schmecken und viel Spaß beim Experimentieren mit neuen Variationen!

  3. Birgit

    3. November 2020 at 16:23

    Hallo Johanna,
    die Riegel kommen nach ca. 40 Minuten gerade frisch aus dem Ofen! Ich habe jedoch eine Müsliriegelform genutzt und dafür das doppelte Rezept genommen! Demzufolge sind sie dadurch ca. 3 cm hoch und sehen angeschnitten aus wie Vollkornbrot! 🙂 Vielleicht hätte ich nicht die doppelte Menge nehmen sollen – dann wären sie nun flacher! 🙂
    Für meinen Geschmack sind sie irgendwie zu trocken! Ich mag sie lieber saftiger…
    Nun, ich werde demnächst einmal experimentieren und andere Zutaten verwenden!
    Danke dir trotzdem für das unkomplizierte Rezept! 🙂
    Bleib gesund… , liebe Grüße aus Ostfriesland,
    Birgit

    1. Johanna Hector

      4. November 2020 at 9:09

      Liebe Birgit,
      vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Ich hab die Riegel noch nie in einer Form gemacht. Ich mache sie immer ziemlich flach, weil ich sie knusprig am liebsten mag. Dann sind sie natürlich auch ziemlich trocken, so halten sie aber auch länger. Wenn sie dicker sind, müssten sie eigentlich saftiger sein. Du kannst ja beim nächsten Mal zusätzlich noch eine reife zerdrückte Banane mit in den Teig mischen. Viel Spaß beim weiteren Experimentieren!
      Bleib du auch gesund. 🙂
      Alles Liebe, Johanna

      1. Birgit

        4. November 2020 at 14:34

        Liebe Johanna,
        ich danke dir für deine Rückmeldung! Ich habe von den Müsliriegeln nun schon einige verputzt! Sie sehen nicht nur so aus, sie schmecken auch wie Vollkornbrot! 🙂 Aber ich mag sie…
        Nun habe ich mir mal deine Alternativen durchgelesen und bin über einen Satz gestolpert: „Statt Hafermilch könnt ihr jede zuckerfreie…“! Ich finde in deinem Rezept allerdings keine Hafermilch… 😉 Mmmhhh… Na egal, ich backe gleich nochmal einen Schwung, aber dieses Mal mit mehr Banane und flach! 🙂
        Alles Liebe auch für dich,
        Birgit

        1. Johanna Hector

          5. November 2020 at 8:40

          Liebe Birgit,
          vielen Dank für den Hinweis. Ich habe das Rezept mal aktualisiert, weil man Wasser immer zu Hause hat und es keinen wirklichen Unterschied macht. Wie sind die Riegel mit Banane geworden?
          Liebe Grüße,
          Johanna

  4. Birgit

    5. November 2020 at 19:50

    Liebe Johanna,
    mit etwas mehr Banane schmecken sie mir einfach besser! 🙂 Demnächst werde ich dein Rezept einmal ohne Form in den Ofen schieben und schauen, ob mir die „knusprigere“ Variante auch gefällt! 😉
    Ganz liebe Grüße,
    Birgit

    1. Johanna Hector

      6. November 2020 at 11:00

      Liebe Birgit,
      freut mich. Ich mache sie tatsächlich in letzter Zeit auch meistens mit Banane. Wenn dir die knusprige Variante gefällt, wirst du auch meine Granola Rezepte mögen. Viel Freude beim weiteren Backen und gesund Snacken! 🙂
      Alles Liebe,
      Johanna

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